Warme, frische Luft
Richtiges Heizen und Lüften fördert im Winter das Wohlbefinden. In überhitzten Räumen wird Energie verschleudert. Auch der Umweltaspekt ist nicht zu vernachlässigen: Zu viel Kohlendioxid in der Atmosphäre führt zum Treibhauseffekt. Die Hitze entweicht nicht mehr von der Erde. Es wird überall wärmer, im Winter milder, im Sommer heißer und trockener. Das stört unser Ökosystem und bedroht alle Lebewesen der Welt.
Folgende Tipps finden Sie hier:
Wie viel Energie verheizen Sie?
Was beim Heizen und Lüften zu beachten ist.
Wussten Sie, dass die meiste Energie einfach verheizt wird? Denn bis zu drei Viertel der im Haushalt genutzten Energie werden beim Heizen verbraucht.
Und was heißt das? Ganz einfach: energieeffizientes Heizen und Lüften kann Ihnen helfen, Ihren Energieverbrauch deutlich zu senken. Das hilft Ihrem Geldbeutel - und der Umwelt hilft es auch.
Neben der grundsätzlichen Wahl des Brennstoffes, auf den gerade Mieter nur sehr wenig Einfluss
haben, gibt es einen Faktor, den jeder ganz einfach beeinflussen kann: das eigene Verhalten! Gern geben Ihnen die Energie-Berater der DREWAG einige Tipps, mit denen Sie Ihren Heizenergie-Verbrauch optimieren können.
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Lüften Sie Ihre Räume regelmäßig mit einer Stoßlüftung. Das heißt: Fenster zwei-
bis dreimal täglich für etwa zehn Minuten voll öffnen. Fenster nicht ankippen!
- Neu auf dem Markt sind elektronische Thermostatventile, welche die Temperatur
elektronisch regulieren und sich ganz speziell auf einzelne Bedürfnisse und
Nutzungsverhältnisse einstellen lassen.
- Heizen Sie ungenutzte Wohnräume und Schlafzimmer tagsüber auf etwa 15˚C.
Sonst wird aus den beheizten Nebenräume unnötig Wärme abgeführt.
- Frostschutz aktiveren: Stellen Sie bei längerer Abwesenheit alle Thermostate
auf Frostschutz „*“.
- Achten Sie auf das so genannte Wohlfühlklima. Als behaglich gelten folgende Richtwerte:
für den Flur 15 ˚C, das Schlafzimmer und die Küche 15 bis 18 ˚C, das Wohnzimmer
20 bis 22 ˚C, das Bad 23 bis 24 ˚C sowie das Kinderzimmer 20 ˚C. Dabei sollte die
relative Feuchte der Raumluft zwischen 35 und 55 Prozent liegen.
- Wenn Sie die Raumtemperatur Ihrer Wohnung um durchschnittlich ein Grad senken,
können Sie bis zu sechs Prozent Ihrer Heizkosten sparen.
Weitere Informationen erhalten Sie im DREWAG-Treff im World Trade Center.
Tipps zum richtigen Heizen
Wartung
Die Heizung vor dem Winter von einem Fachmann warten zu lassen, spart Brennstoff und Kosten. Jeder Millimeter Ruß im Heizkessel senkt den Wirkungsgrad um fünf Prozent. Entsprechend steigen Gasverbrauch und Heizkosten.
Nachtabsenkung
Spezielle, programmierbare Thermostatventile helfen beim kostenbewussten Heizen. Sie erhöhen beispielsweise abends die Temperatur und senken sie nachts automatisch ab.
Gut abdichten
Alte Fenster abzudichten spart ebenfalls Energie. Besser sind jedoch neue, dicht schließende Fenster. Ungedämmte Heizkörper-Nischen in Altbauten lassen Wärme nach draußen entweichen. Eine Isolierung mit Dämm-Matten aus Aluminium hilft.
Isolieren
Heizungsrohre in unbeheizten Räumen, wie etwa im Keller, sind in älteren Gebäuden meist nicht isoliert. Holen Sie dies nach: Material dazu gibt es in jedem Baumarkt.
Heizungen entlüften
Wenn es störend gluckert oder die Wärmeverteilung am Heizkörper sehr ungleichmäßig ist, zirkuliert das Wasser nicht mehr richtig, wertvolle Energie geht verloren. Daher regelmäßig die Luft aus dem Heizkörper lassen.
Nicht verdecken
Die Wärme soll sich ungehindert in den Raum verbreiten. Dabei stören vor allem Verkleidungen, lange Vorhänge oder Möbel vor den Heizkörpern. Sie schlucken bis zu 20 Prozent Wärme.
Dicht machen
Schließen Sie abends Fenster oder Rollläden, das hält die Wärme im Haus. Besonders im Winter macht sich das bemerkbar. Türen von beheizten Räumen schließen.
Nicht auskühlen lassen
Ungenutzte Wohnräume und Schlafzimmer tagsüber auf 15 Grad heizen, da sonst aus Nebenräumen Energie abgeführt wird. Bei längerer Abwesenheit Heizung nicht ganz abschalten.
Tipps zum richtigen Lüften
Bis zu zehn Liter Feuchtigkeit verdunsten pro Tag in einem Vier-Personen-Haushalt in die Raumluft. 300 Liter oder zweieinhalb Badewannen voll Wasser kommen so im Monat zusammen. Durch zu viel Nässe entsteht Schimmel in der Wohnung: Die Schimmelpilze schädigen das Mauerwerk, verschlechtern das Raumklima und beeinträchtigen die Gesundheit der Bewohner. Wer feuchte Wände und Schimmel vermeiden will, braucht neben Wärme auch die richtige Dosis Frischluft.
Regelmäßig und richtig lüften
Erneuern Sie regelmäßig die Raumluft, drei- bis viermal pro Tag. Nicht dauerlüften, sondern zwei bis fünf Minuten stoßlüften: Dazu Fenster und Türen ganz öffnen. Je kälter es draußen ist, desto kürzer und dafür häufiger lüften. Heizkörper dabei abdrehen.
Küche und Bad
Halten Sie Türen zu Küche und Bad geschlossen, dann verteilt sich die Feuchtigkeit nicht in der ganzen Wohnung. Lüften Sie direkt nach dem Kochen oder Duschen, damit der Wasserdampf sofort abzieht. Die Türen zu weniger beheizten Räumen sollten dabei geschlossen bleiben, da die feuchte Luft hier an den kalten Wänden kondensiert.
Freiraum
Stellen Sie Möbelstücke nicht direkt an die Wand, sondern lassen Sie mindestens fünf Zentimeter Platz. Feuchtigkeit sammelt sich gern an Wänden, die von der Luftströmung abgeschirmt sind.
Kontrolle
Hygrometer nennt man Geräte zur Messung der relativen Luftfeuchtigkeit. Mit ihrer Hilfe lässt sich der Wasserdampfgehalt der Luft leicht kontrollieren: Werte, die zwischen 40 und 60 Prozent liegen, sind in Wohnräumen ideal.